Welche Türsicherung hilft beim Einbruchschutz?
Es gibt diverse Arten der Türsicherung, um eine Tür gegen Einbruchsversuche besonders zu schützen. Welche Art der Türsicherung für den eigenen Bedarf die beste ist, kann sehr unterschiedlich sein. Generell kann man eine Tür, ob Haustür oder Nebentür, mit diversen Sicherungsarten versehen. Diese stellen wir kurz vor. Diese stellen wir kurz vor. Besonders wichtig ist dabei, nicht nur die Haustür, sondern auch Nebeneingänge und eine Terrassentür in das Sicherheitskonzept einzubeziehen.
Die verschiedenen Arten und Funktionalitäten der Türsicherung
Das Thema Türsicherung hat nicht nur etwas damit zu tun, eine Tür gegen Aufbrechen zu sichern. Es geht auch darum, sich abzusichern, indem man vor dem Öffnen den Besucher in Augenschein nimmt. Diesem zweiten Sicherheitszweck dienen Bauteile wie Türketten, Sprechanlagen und Türspione. Ergänzend können auch organisatorische Maßnahmen wie ein Doorman oder ein Türsteher sinnvoll sein, wenn Eingänge professionell kontrolliert werden müssen.
Generell gibt es die folgenden Bauteile für die Türsicherung:
- Zusatzschlösser
- Panzerriegel
- Türschließer
- Türketten
- Türspione
- Tür-Sprechsysteme
- Scharnier-Sicherungen
- Schutzbeschläge und -rosetten
Zusatzschlösser: Zusatzschlösser werden im Inneren auf Tür und Rahmen montiert und sorgen dafür, dass ein zusätzlicher Riegel geschlossen werden kann. Sie kommen zusätzlich zum eigentlichen Türschloss zum Einsatz. Sie haben entweder einen fest verbauten Schließhebel, ein Zahlenschloss oder ein Schlüssel-Schloss. Eine sichere Schlüsselverwaltung ist dabei wichtig, etwa über codierte Schlüssel oder einen geschützten Schlüsseltresor.
Panzerriegel: Panzerriegel sind Stahlriegel, die innen quer über die gesamte Tür geführt werden. Sie sind rechts und links am Rahmen verankert und bieten als Türsicherung eine hohe Schutzwirkung gegen gewaltvolles Aufbrechen. In Kombination mit einem hochwertigen Sicherheitsschloss an der Haustür lässt sich der Einbruchschutz deutlich erhöhen.
Türschließer: Türschließer sorgen dafür, dass geöffnete Türen automatisch wieder geschlossen werden. Das ist überall dort sinnvoll, wo ständig Menschen durch Türen eilen. Denn ob Firma oder Klinik: Oft sind die Leute in Eile und würden das händische Schließen nach dem Durchgehen vergessen.
Türketten: Mit vorgelegter Türkette sorgt man dafür, dass ein Außenstehender nicht einfach so eintreten kann.
Doch Vorsicht: Den Fuß kann derjenige dennoch von außen in die Tür stellen.
Türspione: Um zu sehen, wer vor der Tür steht, sind Türspione unverzichtbar. Sie befinden sich auf Augenhöhe und erlauben dank Weitwinkellinse einen guten Überblick über den Bereich direkt vor der Tür.
Tür-Sprechsysteme: Nach dem Klingeln nimmt man mittels Sprechanlage Kontakt auf und stellt fest, wer draußen ist. Diese Türsicherung sorgt dafür, dass man genau weiß, wem man die Tür öffnet. Im professionellen Eingangsbereich können zusätzlich Konzepte aus der Doorman-Security eingesetzt werden.
Scharnier-Sicherungen: Scharnier-Sicherungen als Bestandteil der Türsicherung sorgen dafür, dass eine Tür nicht einfach aus den Angeln gehoben werden kann.
Schutzbeschläge und -rosetten: Hinter einem Schutzbeschlag wird der mechanische Zugang zum Türschloss sowie der Klinke verborgen. Möglich sind auch Rosetten, die das Schloss sichern. Dadurch kann es nicht einfach ausgehebelt werden.
Für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept sollte die Türsicherung außerdem mit weiteren Maßnahmen kombiniert werden: abschließbare Fenstergriffe, Fenstergitter und eine umfassende Fenstersicherung schützen angrenzende Schwachstellen. Auch eine Außenhautüberwachung, technische Komponenten wie eine Lichtschranke sowie ein durchdachtes Home-Security-Konzept können den Einbruchschutz zusätzlich verbessern. Hinweise auf mögliche Vorbereitungshandlungen, etwa Einbrecherzeichen, sollten ebenfalls ernst genommen werden. Für persönliche Wertfächer oder Mitarbeiterspinde kann ergänzend ein Spindschloss relevant sein.

