Weihnachtsmarkt-Sicherheit in 2025: Diese Security brauchen Adventsmärkte

24. November 2024

Aman Momand
Geschäftsführer

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Weihnachtsmarkt-Sicherheit in 2025: Diese Security brauchen Adventsmärkte

Als Betreiber eines Weihnachtsmarktes muss man zunehmend in das Thema Sicherheit investieren. Denn die Gefahrenlage ist heute angespannter als je zuvor. Schon im vergangenen Jahr machten geplante Anschläge in der Weihnachtszeit Schlagzeilen. Und in 2025 hat sich das Problem weiter verschärft. So wurden im Laufe des Jahres bereits zahlreiche Volksfeste abgesagt, nachdem es in Städten wie München, Magdeburg und Mannheim bei öffentlichen Veranstaltungen zu Anschlägen gekommen war.

 

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Doch nicht nur Terrorgefahren bedrohen die geordneten Abläufe auf Adventsmärkten. Auch die Gefahr von Übergriffen und Belästigungen steigt. Hinzu kommt das allgegenwärtige Risiko von Taschendiebstählen, die schon seit jeher eines der häufigsten Sicherheitsprobleme auf Märkten und Volksfesten darstellen. Um für einen Weihnachtsmarkt professionelle Sicherheit zu schaffen, ist unser Sicherheitsunternehmen deutschlandweit Ihr erfahrener Ansprechpartner.

 

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Gefährdungslage: Sicherheit auf Weihnachtsmärkten zunehmend bedroht

Die Notwendigkeit professioneller Security ist inzwischen selbst auf kleinen Adventsmärkten in abgelegenen Orten nicht mehr zu leugnen. Zu präsent sind Gefahren wie terroristische Anschläge oder gewalttätige Übergriffe mit und ohne Waffen gegen einzelne Besucher oder Marktbetreiber. Leider leben wir aktuell in sehr unsicheren Zeiten – und das äußerst sich ganz besonders bei Gelegenheiten, wo zahlreiche Menschen auf einem Haufen versammelt sind.

Zwar möchte auch heute noch die Mehrheit der Weihnachtsmarktbesucher einfach einen atmosphärischen Ausflug zwischen Glühwein- und Zimtduft machen und die Seele beim Bummeln zwischen den Marktständen baumeln lassen. Doch leider geraten die Adventsmärkte zunehmend ins Visier von Straftätern und Terroristen. Die erhöhte Wachsamkeit ist daher für alle Weihnachtsmarktbetreiber anzuraten. Denn als Ausrichter eines Adventsmarktes sind sie für die Sicherheit der Besucher verantwortlich.

Zwar sichert vielerorts die örtliche Polizei die Areale von Weihnachtsmärkten routinemäßig ab. Doch die behördlichen Ordnungskräfte sind in vielen Kommunen an ihrem Limit: Die Personaldecke ist in vielen Polizeirevieren extrem dünn.

Die zusätzlich notwendige Weihnachtsmarkt-Sicherheit muss deshalb in der Regel durch die Betreiber selbst organisiert werden, die dafür private Sicherheitsfirmen wie Golden Eye beauftragen.

Während die privaten Sicherheitskräfte in vielen Fällen die tagtägliche Security auf dem Adventsmarkt sicherstellen, ist die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz dafür zuständig, die Bedrohung durch sogenannte Gefährder im Blick zu behalten. Dabei handelt es sich um Personen, die vom Verfassungsschutz wegen des Verdachts auf potenzielle Terrorgefahren überwacht werden.

Zudem obliegt den Kräften von Polizei und Ordnungsämtern auch die Durchsetzung bzw. Kontrolle der Waffenverbote auf Volksfesten und Märkten.

 

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Weihnachtsmark-Sicherheit: gesetzlich vorgeschrieben

Schon im vergangenen Jahr wurde zur Erhöhung der Sicherheit bei Volksfesten auf Bundesebene ein Sicherheitspaket beschlossen. Dieses beinhaltet unter anderem ein Waffenverbot bei derartigen Anlässen. Damit gilt auch für Weihnachtsmärkte ein Verbot zum Mitführen von Waffen wie Messern jeglicher Art.

Umgesetzt und überprüft werden muss das Verbot eigentlich durch die Polizei. Denn die Mitarbeiter privater Security-Firmen haben beim Wachdienst auf dem Weihnachtsmarkt eigentlich keine Berechtigung, die Taschen oder Rucksäcke von Besuchern anlasslos zu durchsuchen.

Allerdings kann man als Betreiber – und damit Hausherr der Veranstaltung – zumindest mit Zugangskontrollen auch durch private Security für mehr Sicherheit auf dem eigenen Weihnachtsmarkt sorgen. Mit Berufung auf das Hausrecht kann man es dadurch auch privaten Sicherheitskräften ermöglichen, stichprobenartige Kontrollen zur Durchsetzung des Waffenverbots durchzuführen.

 

Security für den Weihnachtsmarkt: Diese Maßnahmen sind nötig

Weil die örtliche Polizei vielerorts überlastet ist, obliegt es den Betreibern einer solchen Veranstaltung, sich bei privaten Security-Unternehmen erhöhte Sicherheit für den Weihnachtsmarkt zu holen.

 

Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen, die man bei der Security für einen Adventsmarkt abdecken sollte, zählen:

  • Bauliche Maßnahmen
  • Zugangskontrollen
  • Sicherheitstreifen und Ordner
  • Videoüberwachung
  • Nachtwachen
  • Brandwachen

 

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Bauliche Maßnahmen zum Terrorschutz auf dem Weihnachtsmarkt

Bauliche Maßnahmen wie das Aufstellen von Beton-Barrikaden oder Pollern an den Zugängen zum Festbereich zählen zu den Sicherheitsmaßnahmen, auf die heute kein Marktbetreiber mehr verzichten kann. In Abstimmung mit der Kommune und häufig umgesetzt durch den örtlichen Bauhof werden derartige Maßnahmen zur Abwehr von Terroristen und Amoktätern ergriffen, um das Befahren des Weihnachtsmarkt-Geländes mit LKW oder PKW zu verhindern. Betonbarrieren, versenkbare Poller und mit Wasser gefüllte Hindernisse aus Kunststoff zählen zu dieser Art von Sicherheitsvorkehrung für Weihnachtsmärkte.

Zugangskontrollen auf dem Weihnachtsmarkt

Wenn das Areal abgeschlossen ist, kann man Zugangskontrollen für erhöhte Weihnachtsmarkt-Sicherheit einsetzen. Dafür werden Sicherheitskräfte an den Zugängen positioniert. Je nach Auftrag des Veranstalters als Hausherr des Marktes können diese dann Personen- und Taschenkontrollen durchführen.

Sicherheitstreifen und Ordner auf dem Adventsmarkt

Ordner und Streifenkräfte sind die mobilen Sicherheitsteams für einen Weihnachtsmarkt. Sie bewegen sich ständig auf dem Gelände und können bei Bedarf sehr schnell vor Ort sein. Entsteht irgendwo ein Konflikt, sind diese Security-Fachkräfte zur Stelle, um mittels Deeskalation die Wogen zu glätten, bevor aus einem kleinen Streit eine Massenschlägerei wird.

Die mobilen Patrouillenkräfte können vom Veranstalter auch dazu befugt werden, stichprobenartige Kontrollen bei den Weihnachtsmarktbesuchern durchzuführen. Auf diese Weise kann man das geltende Verbot von Waffen oder auch anderen gefährlichen Gegenständen sowie von Drogen auf dem Weihnachtsmarkt kontrollieren.

Wie alle anderen Sicherheitskräfte auf dem Adventsmarkt, so sollten auch die Ordner und Patrouillenkräfte einen direkten Draht zur örtlichen Polizei haben. Denn ob sie ein Verstoß gegen das Waffengesetz feststellen, einen Betrunkenen festsetzen, der andere Besucher belästigt oder bedroht, oder einen Taschendieb auf frischer Tat erwischen: Sobald Straftaten im Raum stehen, muss die Polizei hinzugezogen werden.

Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt durch Videoüberwachung

Der Einsatz von Überwachungskameras kann als Sicherheitsmaßnahme auf einem Weihnachtsmarkt durchaus sinnvoll sein. Will man damit jedoch erreichen, eine gefährliche Situation erkennen und entschärfen zu können, bevor sie eskaliert, muss man die ständige Live-Überwachung der Kamerabilder sicherstellen. Denn ansonsten kann man die Aufnahmen höchstens gebrauchen, um im Nachhinein Straftaten aufzuklären und Abläufe zu rekonstruieren.

 

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Nachtwachen auf dem Markt-Gelände

Das Gelände eines Weihnachtsmarktes sollte zur Sicherheit auch über Nacht bewacht werden. Denn oft sind in diversen Marktbuden nicht unerhebliche Werte verborgen. Das zieht Diebe an, die in der Nacht auf leichte Beute hoffen. Auch die Gefahr durch Vandalismus ist allgegenwärtig.

Als Gegenmaßnahme werden Nachtwächter eingesetzt, die das Gelände durch Sicherheitspatrouillen überwachen. Auf Weihnachtsmärkten in der Nähe sozialer Brennpunkte kann für diese Aufgabe auch die Unterstützung durch Hundeführer mit Wachhunden sinnvoll sein.

Brandwachen als Sicherheitsfaktor auf dem Weihnachtsmarkt

Auf vielen Adventsmärkten ist offenes Feuer an zahlreichen Stellen präsent. Gleichzeitig sind die Buden und Marktstände dicht an dicht gedrängt – und da sie vielerorts aus Holz sind, mangelt es nicht an leicht entzündlichem Material. Um der erhöhten Brandgefahr auf einem Weihnachtsmarkt zu begegnen, sind spezielle Brandwachen wichtig. Diese übernehmen die Überwachung des Marktes, basierend auf einer Gefährdungsanalyse.

Wichtig ist, für diesen Sicherheits-Job auf dem Weihnachtsmarkt zertifizierte Brandschutzhelfer einzusetzen. Denn diese wissen im Ernstfall genau, was zu tun ist und wie man Entstehungsbrände unterschiedlicher Art richtig bekämpft.

Denn es ist ein großer Unterschied für die richtige Reaktion, ob das Lagerfeuer im Mittelalter-Bereich des Weihnachtsmarktes außer Kontrolle gerät oder ob es zu einer Fettexplosion in der Fritteuse einer „Fressbude“ auf dem Adventsmarkt kommt. Ein Vorteil: Zertifizierte Brandschutzhelfer sind häufig auch zusätzlich als Evakuierungshelfer ausgebildet.

 

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Basis der kosteneffizienten Weihnachtsmarkt-Sicherheit: das Sicherheitskonzept

Damit die Maßnahmen bei der Weihnachtsmarkt-Sicherheit der jeweiligen Gefährdungslage angepasst sind, sollte man vor der Beauftragung eines Sicherheitsdienstes zunächst ein Konzept erstellen. Darin wird genau aufgeführt, welche Sicherheitsvorkehrungen in welchem Umfang und an welcher Stelle getroffen werden müssen, um die Veranstaltung optimal abzusichern. Dadurch wird die Security für den Weihnachtsmarkt punktgenau und kosteneffizient. Das Sicherheitskonzept sollte durch Experten erstellt und mit der Kommune sowie der örtlichen Polizei abgestimmt werden.

In manchen Regionen ist solch ein Sicherheitskonzept sogar vorgeschrieben. So verlangt beispielsweise das zuständige Dezernat in Magdeburg von den Veranstaltern kleinerer Weihnachtsmärkte ein solches Konzept. Darin müssen auch Brandschutz- und Evakuierungsmaßnahmen für die Veranstaltung aufgeführt werden.

Als erfahrenes Sicherheitsunternehmen für den Veranstaltungsschutz steht der Golden Eye Sicherheitsdienst den Veranstaltern von Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland z.B. in Frankfurt, Hamburg, Berlin oder Köln zur Seite. Wir sind Ihr starker Partner für alle Sicherheitslösungen rund um die Adventszeit.

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