Schlagstock

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Schlagstock

Selbstverteidigung: Ist ein Schlagstock legal?

Schlagstöcke unterliegen in Deutschland dem Waffengesetz. Man kann daher einen Schlagstock legal kaufen, muss aber beim Einsatz aufpassen. So darf man bei bestimmten Anlässen keinen Schlagstock mitführen – beispielsweise bei Demonstrationen.

Um einen Schlagstock legal erwerben zu dürfen, muss man mindestens 18 Jahre alt sein.

Als Nahkampfwaffen kommen Schlagstöcke häufig in der Security zum Einsatz und sind auch als Mittel der Selbstverteidigung zulässig.

 

Die verschiedenen Arten von Schlagstöcken

Bevor man sich einen Schlagstock legal zulegt, sollte man die verschiedenen Arten und ihre Eigenschaften kennen. So kann man das für die eigenen Zwecke am besten geeignete Modell wählen.

Teleskopschlagstock: Bei einem Teleskopschlagstock werden mittels einer Schwungbewegung zwei bis drei Segmente aus dem Griffstück ausgefahren. Man darf solch einen Teleskopschlagstock legal besitzen. Schlagstöcke dieser Modellart bestehen in der Regel aus Metall und sind durch ihre kompakte Form einfach und platzsparend zu verstauen.

Tonfa: Ein Schlagstock in starrer Bauweise ohne Ausfahr-Funktion wird als Tonfa bezeichnet. Er ist auch unter der Bezeichnung Gummiknüppel geläufig. Ein Tonfa besteht aus Hartgummi, Metall oder Holz und hat einen zusätzlichen Quergriff. Er ist eine Standardwaffe der Polizei.

 

Kubotan: Der Kubotan ist die kompakteste Bauart eines Schlagstocks. Er ist nur 10 bis 15 cm lang, besteht aus Metall und dient der Selbstverteidigung. Der Kubotan stammt aus Asien und fällt in Deutschland nicht unter das Waffengesetz. Das ist in der Schweiz, Österreich und Großbritannien anders.

 

Zu den Varianten von Schlagstöcken, die in Deutschland verboten sind, gehören die sogenannten Stahlruten und die Totschläger. Daher ist also nur ein Kubotan, ein Tonfa oder ein Teleskopschlagstock legal.

 

Einsatz des Schlagstocks legal, aber nur bei Notwehr erlaubt

Wer einen Schlagstock legal erworben hat, darf diesen zum Selbstschutz einsetzen. Wichtig ist aber: Die Situation muss unter Notwehr fallen und der Einsatz des Schlagstocks eine angemessene Reaktion auf eine Bedrohung darstellen.

Um einen Schlagstock im Notfall richtig einzusetzen, lohnt sich ein Selbstverteidigungskurs. Dort kann der Umgang mit einem Schlagstock trainiert werden. Dieses Training gehört auch zur Standardausbildung für Sicherheitsmitarbeiter.