Zunehmende Aggressionen in Behörden: Warum immer mehr Kommunen Sicherheitsdienste einsetzen
Als Sicherheitsdienst sorgen wir für den notwendigen Schutz angesichts zunehmender Übergriffe auf Behördenmitarbeiter.
Private Sicherheitskräfte sind in immer mehr deutschen Rathäusern, Jobcentern oder beim Ordnungsamt ein täglicher Anblick: Die Mitarbeiter privater Security-Firmen sind meist im Eingangsbereich positioniert und die Interaktion mit den Besuchern beschränkt sich in der Regel auf eine freundliche Begrüßung und Terminkontrolle. Der ernste Hintergrund dieser Entwicklung: Immer mehr Kommunen arbeiten mit einem Sicherheitsdienst zusammen, weil das Personal in ihren Verwaltungseinrichtungen zunehmenden Übergriffen ausgesetzt ist. Mit geschulten Sicherheitskräften schützen die Behördenbetreiber ihr Personal im Haus, weil ohne diese Maßnahme kein sicheres Arbeiten möglich wäre.
Gefährliche Entwicklung: Behördenmitarbeiter werden zur Zielscheibe
Private Sicherheitsunternehmen wie Golden Eye werden meist dann eingeschaltet, wenn es bereits konkrete Zwischenfälle gab: Sachbearbeiter wurden bedroht, aggressive Besucher haben mit Gewaltandrohungen ein Klima der Angst geschaffen.
Berichte über Ausfälligkeiten, Bedrohungen und aggressivem Verhalten gegenüber dem Personal in Ämtern und Verwaltungen sind inzwischen fast täglich in den Medien zu finden. Eine aktuelle Recherche des NDR in Schleswig-Holstein brachte kürzlich hervor, dass die Mitarbeiter in den Rathäusern und Ämtern zahlreicher Gemeinden und Landkreisen in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger mit Beleidigungen und Aggressionen konfrontiert sind.
Das geht nicht spurlos an den Betroffenen vorüber und so gehen die Beamten mit wachsenden Ängsten zur Arbeit. Diese Ängste bedeuten einen hohen psychischen Stress und können zu krankheitsbedingten Personalausfällen führen.
Der Grund für die wachsende Zahl an Übergriffen in öffentlichen Einrichtungen liegt nach Einschätzung von Sicherheitsexperten in einer allgemein nachlassenden Empathie im gesellschaftlichen Miteinander: Der Ton wird überall rauer, Rücksichtslosigkeit ist leider in vielen Bereichen an der Tagesordnung.
Wie kann man als zuständige Kommune auf das Problem wachsender Aggressionen reagieren?
Als zuständige Behördenbetreiber muss man nach einem Zwischenfall alles dafür tun, das Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter im betroffenen Bereich zu stärken. Dazu sind verschiedene Maßnahmen üblich: Viele Behörden erlassen Hausverbote für übergriffige Besucher. Für erhöhte Sicherheit sorgen auch verpflichtende Terminvereinbarungen. Dadurch können Personen ohne einen gültigen Termin nicht ins Gebäude gelangen.
Doch natürlich ist es wichtig, solche Vorgaben auch durchzusetzen: Wer Hausverbot hat, muss ebenso am Eingang abgefangen werden, wie Personen ohne Terminvereinbarung. Und dies zu gewährleisten, gehört nicht zu den Aufgaben der Behördenmitarbeiter. Genau dazu holen sich viele Kommunen die Unterstützung privater Sicherheitsunternehmen. Geschulte Sicherheitsfachkräfte übernehmen den Eingangsschutz. Diese Security-Kräfte können auch sofort eingreifen, wenn es im Haus zu einem Notfall kommt.
Viele Städte und Gemeinden setzen schon seit längerer Zeit auf die Zusammenarbeit mit professionellen Sicherheitsanbietern, um der wachsenden Gefahrenlage zu begegnen.
Erfahrungswerte der Kommunen bestätigen: Einsatz privater Sicherheitskräfte erhöht die Sicherheit
Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit gewerblichen Sicherheitsfirmen sind in vielen Kommunen eindeutig: Sobald professionelle Security-Kräfte präsent sind, gehen verbale Übergriffe und aggressives Verhalten deutlich zurück. Das bestätigt auch unsere Erfahrung als Sicherheitsdienst, wenn wir für den Schutz von Rathäusern, Jobcentern, Ordnungsämtern und anderen Verwaltungszentren eingesetzt sind.
Golden Eye schützt unter anderem seit vielen Jahren verschiedene Einrichtungen der Ausländerbehörde in Gifhorn. Im Alltag stellen wir fest, dass allein die Präsenz professioneller Sicherheitskräfte für allgemeine Entspannung sorgt.
Eine entscheidende Voraussetzung für die wirksame Security in Behörden und Ämtern ist die genaue Kenntnis der individuellen Gefährdungslage vor Ort. Denn für den Schutz eines Rathauses in Brennpunktlage stehen unsere Sicherheitsteams vor anderen Herausforderungen als z. B. bei der Eingangssicherung an einem Bürgeramt im ländlichen Raum. In Großstädten spielt beispielsweise die Beschaffungskriminalität an vielen Stellen eine große Rolle als Sicherheitsrisiko. In kleineren Städten hingegen gibt es diese Gefahr kaum. Die zuständigen Sicherheitskräfte sollten deshalb so genau wie möglich über die Risikolage informiert sein.
Doch was passiert, falls es zu einem Zwischenfall kommt, obwohl Wachleute am Eingang stehen? Denn schließlich kann auch ein regulärer Besucher mit gültigem Termin während des Gesprächs mit dem Sachbearbeiter plötzlich „ausrasten“, weil irgendetwas nicht nach seinen Vorstellungen läuft.
In diesen Fällen greift der Hausalarm: ein internes Notrufsystem, über das die Sicherheitsmitarbeiter schnellstmöglich in einzelne Büros gerufen werden können.
Je schneller unsere Fachleute eingreifen, desto geringer die Eskalationsgefahr: Unsere Einsatzkräfte sind durch Deeskalationstrainings genau für solche Situationen geschult, haben umfangreiche Einsatzerfahrung und wissen, was zu tun ist, um Gewaltausbrüche zu verhindern.
So können Kommunen ein sicheres Arbeitsumfeld schaffen
Die erste Zusammenarbeit mit einem Sicherheitsdienst passiert in vielen Rathäuser, Bürgerämtern und Behörden aus der Not heraus: Nach einem Zwischenfall wird dringend Security-Unterstützung benötigt. Häufig wird aus der Soforthilfe jedoch eine langfristige Zusammenarbeit. Denn immer mehr Kommunen erkennen, dass sie ohne professionelle Unterstützung kein sicheres Arbeitsumfeld mehr bieten können. Das gilt für große wie auch kleine Städte in ganz Deutschland. Und solange der allgemeine gesellschaftliche Umgangston nicht wieder etwas „zivilisierter“ wird, bleiben private Sicherheitskräfte in deutschen Verwaltungseinrichtungen die wichtigste Maßnahme, damit Behördenmitarbeiter ohne Angst ihren Job tun können.
Für unseren Sicherheitsdienst zählen Wachdienste in Rathäusern, Ordnungsämtern, Ausländerbehörden oder Jobcentern zu den Schwerpunkt-Leistungen. Wir können die Öffentliche Hand in ganz Deutschland mit erfahrenem Fachpersonal unterstützen.

